Caspar persönlich

Was hier wohl dahintersteckt?

Eigentlich sollten die «modernen» Verkleidungen im «Adler» zügig zurückgebaut werden. Doch da schaute plötzlich ein bunter Vogel hinter dem Putz hervor. Unterschiedliche Decken- und Wandmalereien im Obergeschoss sorgten für eine Zwangspause auf der Baustelle, denn auf den ersten Blick konnte niemand so recht sagen, wie alt und wertvoll der lange Zeit verborgene Schatz denn tatsächlich ist. Ein Fall für den Denkmalschützer.

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Himmlische Zustände

Das Kloster Muri hatte lange Zeit nicht nur in Sachen Messwein die Nase vorn. Wer bis Ende des 18. Jahrhunderts in Muri eine Wirtschaft betreiben wollte, durfte dies nur mit dem Segen des Abts tun, der sich dafür entsprechend bezahlen liess.

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Gemeindepräsident Hampi Budmiger zum Projekt Caspar

Muri steht im Zentrum der Region und zieht nicht nur durch das Kloster auch Auswärtige an. Vom neuen Drei-Häuser-Hotel Caspar erhofft sich Hampi Budmiger nicht nur eine Erweiterung des kulturellen Angebots, sondern auch eine Wiederbelebung des Dorfkerns rund um das Kloster. Es wird ein neuer Ort für das Zusammenkommen von Murianern und Auswärtigen.

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Hirschen hoch zwei

Als Baumeister Franz Joseph Rey 1800 von den zuständigen Behörden die Erlaubnis erhielt, in Muri-Dorf eine Wirtschaft zu eröffnen, nannte er sie Hirschen. Das wäre an sich nichts Besonderes gewesen, hätte es in Muri nicht schon einen «Hirschen» gegeben, nämlich in Muri-Egg.

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Das Drei-Häuser-Hotel und seine Macher: Josef Gut

Als Arzt war er in Muri eine «Institution». Als Musikliebhaber fördert und unterstützt er seit langem das kulturelle Leben der Gemeinde. Mit dem «Caspar» möchte er dem Ort, der ihm zur zweiten Heimat wurde, nun ein Geschenk machen. «Ich wurde hier seinerzeit herzlich aufgenommen», sagt Josef Gut, der gebürtige Luzerner. «Dafür bin ich dankbar.» Das Hotelprojekt hat ihm allerdings nicht nur eitel Freude bereitet …

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Das «Caspar» hat einen Direktor

Die Würfel sind gefallen: Der Zürcher Hotelier John M. Rusterholz wird die Leitung des «Drei-Häuser-Hotels» übernehmen. Er tritt sein Amt im April 2021 an. Das sei, so der Verwaltungsrat der Hotel Muri AG, ein Glücksfall, denn Rusterholz ist «ein alter Hase». So sammelte er nicht nur rund um den Globus Erfahrung in der Hotellerie, als General Manager des Kreuzfahrtschiffs Mercury war er sogar Gastgeber auf hoher See, und die letzten Jahre führte er erfolgreich verschiedene Hotels der gehobenen Klasse in der Schweiz. Nun will er auch als Direktor mit dem «Caspar» in Muri durchstarten.

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Frisch herausgeputzt: unsere Baustelle

Das sieht doch schon ganz anders aus. Seit Anfang Oktober präsentiert sich unser Caspar im neuen Kleid. Der eingerüstete «Adler» weist nun unübersehbar darauf hin, was hier entsteht: Gastfreundschaft auf hohem Niveau. Die QR-Codes auf den Bauzaungittern führen Sie übrigens immer direkt zu den aktuellen Infos rund um das Projekt – informativ, überraschend, unterhaltend.

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Wer ist eigentlich Caspar?

Natürlich: unser neues Hotel mit seinen 50 Zimmern, zwei Restaurants und dem exklusiven Saal. Ab Ende 2021 werden es zusätzlich rund 20 Angestellte sein. Doch im Moment sind es jene Personen, die den Anstoss zu diesem spannenden Projekt gaben. Und auch für die Finanzierung sorgten.

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Was kommt künftig auf den Tisch, Adrian Stalder?

Er muss es wissen, denn Adrian Stalder ist für das Hotel- und Gastronomiekonzept von Caspar mitverantwortlich. Was im neuen «Ochsen» und im neuen «Adler» künftig aufgetischt wird, kommt nicht zuletzt aus der Ideenküche des Wahl-Tessiners, der sich selber als «Praktiker und DO HOW-er» bezeichnet. Das darf er auch: Mit sechs Betriebseröffnungen und 25 Jahren Führungserfahrung weiss er sehr wohl, was er tut.

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